Bevor wir uns mit den Protagonisten der Caritas ins digitale „Neuland“ stürzen, blicken wir auf die Empfänger der Online-Kommunikation, unsere Zielgruppen – oder besser, unsere Dialogpartner. Um ihre Anliegen und Erwartungen gegenüber der Caritas geht es im nächsten Workshop unseres Social-Media-Projektes (Ende Oktober 2014).

Ein idealer Zeitpunkt, um unsere Überlegungen zu ausgewählten Zielgruppen mit Ihnen zu teilen und zu diskutieren.

Christian Müller - Fotolia

(c) Christian Müller – Fotolia

Die Rat- und Hilfesuchenden

Sie sollten höchste Priorität in unserer Kommunikation haben. Häufig befinden sie sich in schwierigen Lebenslagen und suchen den Dialog mit der Caritas, um Unterstützung für sich, Freunde oder Angehörige zu finden – vor Ort und im Netz.

Das Caritas-Team

Mehr als eine halbe Million Menschen arbeiten hauptberuflich in der Caritas. Für die meisten ist die Arbeit mit und für Menschen mehr als ein Job zum Geldverdienen.

Die Freiwilligen

Ehrenamtliche bilden das Rückgrat der praktisch gelebten Nächstenliebe in der Caritas. Ihre Motivation für das freiwillige Engagement ist so verschieden wie ihr Alter, ihre Herkunft oder Bildungsstand. Was sie eint, ist ihr hohes soziales Engagement und Interesse, unsere Gesellschaft sozialer und gerechter zu gestalten.

Die Unterstützer(innen)

Spender(innen) und Stifter(innen) sichern mit ihrem Geld die Kontinuität der Caritas-Arbeit. Weil das Fundraising aber dezentral und in Verantwortung der jeweiligen Verbände abläuft, liegen nur wenig gemeinsame Erkenntnisse über die Ansprüche dieser Gruppe vor.

Die Partner(innen)

Die Caritas ist mehr als ein sozialer Dienstleister. Sie mischt sich als Teil der Bürgergesellschaft in aktuelle Diskussionen ein und macht sich stark für eine solidarische Welt.

Wer fehlt, was haben wir vergessen?

All diese Zielgruppen werden im nächsten Schritt unserer digitalen Strategieüberlegungen auftauchen (Nachlesen: Was bisher geschah). Als Menschen mit Persönlichkeit. Mit Ansprüchen. Und mit dem Potenzial, das digitale Angebot der Caritas zu verändern. Eine kleine Strategiegruppe aus dem gesamten Verband wird sich dazu Ende Oktober in Freiburg Gedanken machen.

Können Sie uns dabei helfen? Dann diskutieren Sie hier mit uns. Wir sind gespannt auf ihre Antworten und darauf, wen die Social-Media-Strategie unbedingt noch berücksichtigen sollte!