Innovation beginnt mit Klarheit

Ein Innovationsprozess braucht noch nicht einmal eine zündende Idee. Meistens wäre das sogar hinderlich. Typische Innovationsmethoden wie Design-Thinking und Double Diamond bestehen nicht umsonst immer aus zwei Phasen:

Innovation startet also mit einer ehrlichen Einordung: wie gut verstehen wir das Problem und wie klar ist die Lösung? Genau dafür eignet sich eine Problem-Lösung-Matrix.

Die Problem-Lösung-Matrix bestimmt den Startpunkt

Die Matrix zeigt, an welchem Punkt im Veränderungsprozess das Team steht. Die Matrix trennt vier Situationen:

Wenn das Problem noch offen ist, zählt Verstehen

Wer das Problem nicht sauber kennt, sollte nicht mit der Lösung starten. In dieser Phase helfen Methoden, die den Bedarf sichtbar machen.

Dazu gehören:

Ein guter Einstieg ist auch die Vervollständigung der Frage: Wie können wir …?. Mit einer Sammlung von solchen WKW-Fragen öffnen wir den Problemraum. Beantworten müssen wir sie noch nicht, aber verstehen, wie wichtig die einzelnen Probleme für die Organisation sind.

Wenn das Problem klarer wird, braucht es Fokus

Sobald ein Team den Bedarf und die Probleme besser versteht, hilft es die Problemlage nochmal zu ordnen und erst dann Lösungen für die wichtigsten Herausforderungen zu entwickeln.

Hier helfen drei Werkzeuge:

Eine gute Lösung ist selten kreativ

Wir kennen die Problemlage und können nun damit beginnen, für die wichtigsten Herausforderungen Lösungen zu finden.

Dabei hilft:

Innovation gewinnt im Test

Der nächste Schritt ist entscheidend. Teams müssen ihre Lösungsansätze prüfen. Eine gute Idee reicht nicht. Sie muss auch im Alltag funktionieren. Egal ob das Team oder die Chefin schon überzeugt sind.

Dafür eignet sich die MVP-Methode: Das ‚minimal-viable-product‘ oder ‚minimal awesome product‘ ist nicht eine abgespeckte Version des Endproduktes sondern der kleinstmögliche Beleg, dass die Idee tatsächlich Nutzen stiftet.

Je nach Frage gibt es verschiedene Formate, wie man MVPs testen kann:

Der Grundsatz bleibt einfach: Teams sollten Lösungen so früh wie möglich mit der Realität konfrontieren. So lernen sie schneller. Und so senken sie das Risiko teurer Fehlentscheidungen.

Mit der Einführung beginnt Veränderung

Spätestens bei der Einführung wird aus einer Produktfrage eine Organisationsfrage. Dann reicht gute Produktlogik nicht mehr aus. Dann braucht es Change-Methoden.

Wichtig sind vor allem:

Fragen stellen und lernen

Innovation ist planbar. Dennoch ist der Werkzeugkasten groß und die Methoden vielfältig. Wir helfen gerne bei Ihrer Planung und besprechen gemeinsam Ihren Prozess. Buchen Sie einfach eine Sprechstunden-Beratung bei caritas.next!