Wenn soziale Einrichtungen soziale Netzwerke nutzen, gibt es viel Unsicherheiten mit dem Datenschutz. Welche Fragen habt ihr?

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sozialer Einrichtungen gehen täglich mit personenbezogenen und sensiblen Daten um. Datenschutz hat daher seit jeher eine besondere Bedeutung. In sozialen Netzwerken und generell der digitalen Arbeit tun sich jedoch neue Datenschutzanforderungen auf. Online Kanäle – die oft von US-amerikanischen Servern aus betrieben werden – unterliegen teilweise anderen Regeln als die bisherige Kommunikation.

Hier sind Know-how und Kompetenz im Umgang mit sensiblen Daten gefragt. Ein Thema, das vielen sozialen Einrichtungen und Trägern zwar bewusst ist, bei dem es jedoch viele Fragen und Unklarheiten gibt.

„Datenschutz digital” für soziale Einrichtungen

Genau das wollen wir durch unsere Blog-Serie „Datenschutz digital” ändern. In sechs Teilen widmen wir uns den besonderen Anforderungen und Aspekten des Datenschutzes für soziale Einrichtungen. Die Themen sind:

  1. Einsatz sozialer Netzwerke für die Kommunikation sozialer Einrichtungen
  2. Umgang mit Klientendaten in der Kommunikation
  3. Verwendung von Fotos und Videos für die Kommunikation
  4. Kommunikationskanäle für den Austausch mit Klienten
  5. Facebook Messenger und WhatsApp im Fokus
  6. Digitale Speicherung von Klientendaten

Bei all diesen Themen sprechen wir im Vorfeld mit Fachanwälten und bauen die Artikel auf ihren Aussagen und Ratschlägen auf. Juristische Beratung ist bei diesem Thema unverzichtbar und sollte auch in der Praxis sozialer Einrichtungen standardmäßig eingeholt werden.

Welche Fragen habt ihr?

Mit unserer Blog-Serie wollen wir sozialen Einrichtungen, ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern möglichst praxisnahe Informationen und Tipps rund um den Datenschutz zu vermitteln.

Um dieses Ziel optimal zu erreichen, brauchen wir eure Fragen.

Wir freuen uns, wenn ihr eure Fragen als Kommentar unter diesen Blog-Artikel packt. Gerne könnt ihr uns auch eine Mail senden an web@caritas.de. Wir nehmen sie dann mit in die Gespräche mit den Fachanwälten und werden sie in die Blog-Serie einfließen lassen.

Zum Autor: Christian Müller ist Kommunikationsberater aus Stuttgart. Als Sozialpädagoge hat er mit Menschen mit einer Behinderung, älteren Menschen, im Hospizbereich und in der Erwachsenenbildung gearbeitet.

Über diese Serie:

Datenschutz digital

Christian Müller von sozial-pr.net

Christian Müller von sozial-pr.net

Ideengeber und Autor der Serie ist Christian Müller. Der Kommunikationsberater und studierte Sozialarbeiter aus Stuttgart hat dafür mit den Medienfachanwälten Thomas Schwenke, Christian Solmecke und Astrid Christofori gesprochen.

Alle Tipps und Hinweise basieren auf deren fachlichen Rat und spiegeln den Stand im November/Dezember 2016 wieder. Auch Müllers eigene Erfahrung aus der Umsetzung entsprechender Kommunikationsprojekte fließt mit ein. Dennoch kann, soll, darf und will diese Serie keine Rechtsberatung ersetzen. Wenn sie verbindliche Aussagen zu konkreten Projekten benötigen, empfehlen wir die Kontaktaufnahme mit einem Fachanwalt und/oder Datenschutzbeauftragten ihrer Wahl.

In weiteren Teilen der Serie „Datenschutz digital“ geht es um diese Themen:

Gerne nehmen wir Ihre Fragen zu diesen – und anderen – Aspekten des Datenschutzes in den sozialen Netzwerken auf. Auch weitere Beiträge – basierend auf Ihren Fragen – sind möglich. Wir freuen uns auf Ihr Feedback.